Deutsches Zentrum für Biomaterialen und Organersatz e.V.
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| Deutsches Zentrum für Biomaterialien und Organersatz e.V. (BMOZ e.V.) |
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- Design- und Entwicklungsplanung
- Polymer Synthese und Verarbeitung
- Oberflächenmodifikation (Plasma, Nass-, Biochemie)
- Implantate & Instrumente: Entwicklung / Herstellung
- Reinigungs- und Sterilisationsverfahren
- Pharmakologische Studien
- Tissue Engineering
- Testung (biomechanisch, physikalisch-chemisch, biologisch)
- In vivo-Tierstudien
- Klinische Studien
Öffentliche Fördermittel:
- BMBF, Programm MaTech 03N4901
- Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
- Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Die wissenschaftlichen und klinischen Einrichtungen der Universitäten Stuttgart und Tübingen haben sich zum Deutschen Zentrum für Biomaterialien und Organersatz Stuttgart-Tübingen (BMOZ) zusammengeschlossen, um der Industrie eine Basis für die konzentrierte Entwicklung von Biomaterialien und Organersatz zu bieten. Der Aufbau dieses Zentrums wird über einen Zeitraum von fünf Jahren vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie im Rahmen des Programms "Ma-Tech" gefördert. Weitere Unterstützung erfolgt durch das Wirtschaftsministerium und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, sowie aus Eigenmitteln der Universität Tübingen. Die weitere Finanzierung wird über projektbezogene Industriebeteiligungen gesichert.
In diesem Zentrum vereinigen sich langjährige Erfahrungen in Entwicklung und Synthese polymerer Biomaterialien und deren Struktur- und Oberflächenmodifikation, sowie in der Entwicklung von Implantaten bis hin zum biohybriden Organersatz. Die in vitro- und in vivo-Testung wird entsprechend den gültigen Normen und Medizin-Produkteverordnungen durchgeführt.
Das BMOZ hat sich zur Aufgabe gemacht, im Rahmen von Forschungsvorhaben Biomaterialien, Implantate und Organersatzstrukturen in enger Kooperation zu entwickeln und bis zur klinischen Anwendung zu testen. Neben grundlagenorientierter Forschung steht daher vor allem die anwendungsnahe Entwicklung in Zusammenarbeit mit pharmazeutischen und medizintechnischen Unternehmen im Vordergrund. Die vorhandenen Einrichtungen zur chemischen Analyse und zur vitro- Testung bis zu den Tierversuchslabors werden der Industrie für die Entwicklung, aber auch für Routineuntersuchungen und Chargenprüfungen im Sinne der europäischen Medizin-Produkteverordnung zur Verfügung gestellt. Die Laboratorien der Forschungsinstitute (ITV, IGB, NMI) sowie die Tierversuchsanstalt des Universitätsklinikum Tübingen sind durch die >Zentralstelle der Länder für die Gesundheit< (ZLG) für den Medizin-Produktebereich akkreditiert.
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